Echo der Zeit

Echo der Zeit SRF Podcast

Echo der Zeit ist die traditionsreichste politische Hintergrundsendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und nimmt eine zentrale Stellung in der Medienlandschaft der Deutschschweiz ein. Seit ihrer Erstausstrahlung im Jahr 1945 bietet die Sendung eine tägliche Einordnung des Weltgeschehens und gilt als das Flaggschiff der journalistischen Berichterstattung des Senders. Das Format verfolgt das Ziel, über die reine Nachricht hinaus fundierte Analysen, Reportagen und Interviews zu liefern, die komplexe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge verständlich machen.

Die Sendung wird täglich am frühen Abend ausgestrahlt und widmet sich in einer Spieldauer von rund 30 bis 45 Minuten den wichtigsten Themen des Tages. Dabei stützt sich die Redaktion auf ein dichtes Netz an Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten sowie auf die Expertise der Fachredaktionen von SRF. Ein wesentliches Merkmal von „Echo der Zeit“ ist die Gewichtung von internationaler Berichterstattung in Kombination mit spezifisch schweizerischen Perspektiven auf globale Ereignisse.

Inhaltlich gliedert sich die Sendung meist in mehrere Schwerpunktthemen, die durch ausführliche Beiträge beleuchtet werden. Dazu gehören oft Live-Interviews mit Entscheidungsträgern, Expertengespräche zur Einordnung von Krisen oder Entwicklungen sowie Reportagen direkt vom Ort des Geschehens. Trotz der langen Geschichte hat sich das Format kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute neben der Radioausstrahlung als einer der meistgehörten Nachrichten-Podcasts der Schweiz auf digitalen Plattformen präsent.

Die redaktionelle Linie zeichnet sich durch Sachlichkeit und eine strikte Trennung von Nachricht und Meinung aus. Durch die tiefergehende Auseinandersetzung mit tagesaktuellen Sujets richtet sich „Echo der Zeit“ an ein Publikum, das über die bloße Information hinaus an Hintergründen und langfristigen Entwicklungen interessiert ist. Als integraler Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags trägt die Sendung wesentlich zur politischen Meinungsbildung in der Schweiz bei. Das Archiv der Sendung stellt zudem ein bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument der vergangenen Jahrzehnte dar.

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Zusammenfassung der Episode

Diese Episode von Echo der Zeit behandelt eine Vielzahl aktueller Themen, von der Neuentfachung der EU-Migrationsdebatte durch Vorfälle in Ceuta bis hin zu einem neuen Rindervirus in der Schweiz. Zudem werden Finanznachrichten zur UBS und Sando sowie ein Legionellen-Ausbruch in Basel thematisiert. Darüber hinaus beleuchtet die Folge den Einsatz Schweizer Feuerwehrleute bei Waldbränden in Frankreich, die zunehmende Verflechtung globaler Konflikte zwischen der Ukraine und dem Iran sowie die prekäre finanzielle Lage der palästinensischen Autonomiebehörde.

Kapitel

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Highlights

Nicht wir rennen dem Feuer nach, das Feuer jagt uns.

00:00:36 · Der Kommandant Nicolas Schumacher beschreibt die Intensität der Waldbrände in Frankreich.

dass all die Diskussionen der letzten Jahre nichts daran geändert haben, dass der Migrationsdruck, die Nachfrage nach Europa zu kommen, nach wie vor vorhanden ist

00:02:02 · Der Experte Daniel Thüm erläutert die anhaltende Relevanz des Migrationsdrucks trotz politischer Debatten.

Ich würde nicht von Verschmelzen sprechen, aber es gibt bemerkenswerte Verbindungen und Verknüpfungen.

00:22:52 · Ein Experte erläutert die zunehmende militärische und politische Vernetzung zwischen den Konflikten in der Ukraine und im Iran.

Würde man nämlich auf einer Weltkarte heute alle Länder mit mehr oder minder direkter Kriegsbeteiligung rot einfärben, dann wäre diese Karte inzwischen zu weiten Teilen rot.

00:23:56 · Der Sprecher verdeutlicht die enorme Ausbreitung der globalen Beteiligung an aktuellen Kriegen.

Um eine Regierung zu sein, braucht es einen Staat und Geld. Beides hat die palästinensische Autonomiebehörde nicht.

00:28:38 · Die Reportage beschreibt die strukturelle und finanzielle Schwäche der palästinensischen Behörden.

Folgen

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Zeigt Ceuta, wie verwundbar die EU-Aussengrenze ist?

Diese Episode von Echo der Zeit behandelt eine Vielzahl aktueller Themen, von der Neuentfachung der EU-Migrationsdebatte durch Vorfälle in Ceuta bis hin zu einem neuen Rindervirus in der Schweiz. Zudem werden Finanznachrichten zur UBS und Sando sowie ein Legionellen-Ausbruch in Basel thematisiert. Darüber hinaus beleuchtet die Folge den Einsatz Schweizer Feuerwehrleute bei Waldbränden in Frankreich, die zunehmende Verflechtung globaler Konflikte zwischen der Ukraine und dem Iran sowie die prekäre finanzielle Lage der palästinensischen Autonomiebehörde.

03 Aug. 2026
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Ceuta: «Die EU hätte hier geschlossen reagieren müssen»

Diese Episode behandelt aktuelle internationale und nationale Entwicklungen, darunter die EU-Reaktion auf den Migrationsansturm in Ceuta sowie die Auswirkungen von Hitze auf die Lagerfähigkeit und Ernte von Schweizer Wintergemüse. Zudem werden Berichte über Stromengpässe in Ungarn, die angespannte Lage im Iran nach US-Angriffen und die Herausforderungen für Journalisten im Iran thematisiert. Des Weiteren beleuchtet die Sendung die rasante Ausbreitung von Starlink in Afrika und die damit verbundenen wirtschaftlichen sowie regulatorischen Herausforderungen für lokale Telekommunikationsunternehmen, insbesondere im Hinblick auf Datensicherheit und Abhängigkeiten.

02 Aug. 2026
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International: Populismus und Propaganda in Israels Fernsehen

Dieser Podcast befasst sich mit der zunehmenden Radikalisierung der israelischen Medienlandschaft, wobei der Fokus auf dem Sender Kanal 14 liegt. Der Bericht beleuchtet die Rolle des Senders als Sprachrohr der ultrarechten Regierung unter Benjamin Netanyahu und untersucht, wie durch gezielte Propaganda und die Imitation von KI-Videos politische Narrative geprägt werden. Die Reportage verbindet Interviews mit Journalisten wie Irid Linur, die ihren politischen Wandel beschreibt, mit literarischen Analysen des Romans 'Chamäleon' von Yishai Sarit. Es wird aufgezeigt, wie populistische Strategien – ähnlich wie bei Trump oder Orbán – genutzt werden, um die Pressefreiheit zu untergraben und eine Polarisierung der israelischen Gesellschaft voranzutreiben.

02 Aug. 2026
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Nach Ceuta: EU-Migrationspolitik auf dem Prüfstand

Dieser Podcast behandelt aktuelle internationale und nationale Ereignisse, darunter die politische Krise in der EU bezüglich der spanischen Exklave Ceuta sowie den Rückzug von FIFA-Präsident Infantino von seinen Privatisierungsplänen. Zudem werden Berichte über Waldbrände in Frankreich, ein Erdbeben in Italien und die Feierlichkeiten zum 1. August in der Schweiz thematisiert. Des Weiteren umfasst die Folge die politische Kampagne von Christoph Blocher für eine Neutralitätsinitiative sowie eine kulturhistorische Betrachtung der Schweizer Cervelat.

01 Aug. 2026
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Migrantenansturm auf Ceuta: Schuldzuweisungen werden laut

Dieser Podcast behandelt verschiedene internationale Themen, darunter die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta sowie die politische Lage der Hamas im Gazastreifen und die US-Rüstungsbestände. Zudem werden wirtschaftliche Nachrichten zur Schweizerischen Nationalbank und klimatische Herausforderungen wie niedrige Pegelstände am Rhein thematisiert. Des Weiteren werden die mögliche Munitionsknappheit der USA im Iran-Konflikt, die Debatte um die Regulierung privater Spitex-Organisationen in der Schweiz sowie die ökologischen Auswirkungen neuer Kühlmittel auf dem Jungfraujoch analysiert.

31 Jul. 2026