Hörspiel

SRF Hörspiel Podcast

Hörspiel von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist ein umfassendes Audio-Angebot, das eine breite Palette an narrativen Formaten und Genres abdeckt. Das Portfolio umfasst sowohl aktuelle Eigenproduktionen als auch historische Archivaufnahmen, die über die verschiedenen Radiokanäle der SRF-Familie kuratiert werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Programms sind Dialekt-Hörspiele, welche die sprachliche Vielfalt der Schweiz abbilden und regionale Identitäten thematisieren. Diese Mundart-Stücke stehen gleichberechtigt neben hochdeutschen Produktionen und literarischen Adaptionen.

Das inhaltliche Spektrum reicht von rasant inszenierten Kriminalhörspielen, darunter Beiträge zum „Radio Tatort“, bis hin zu anspruchsvollen Literaturverfilmungen für das Ohr. Dabei werden Werke international renommierter Autoren wie Agatha Christie, Patricia Highsmith oder Mario Vargas Llosa akustisch neu interpretiert. Neben klassischen Langformaten bietet das Angebot spezialisierte Rubriken wie das „Schreckmümpfeli“, das für kurze, pointierte Gruselgeschichten bekannt ist, sowie Kammerspiele, die sich auf psychologische Spannungen und intime Dialoge konzentrieren.

Die Produktionen zeichnen sich durch ein hohes technisches Niveau aus, das oft durch aufwendige Sounddesigns und die Mitwirkung profilierter Sprecher sowie professioneller Ensembles realisiert wird. Thematisch greifen die Stücke oft gesellschaftliche Umbrüche, historische Ereignisse oder menschliche Grenzerfahrungen auf. Ergänzt wird das Programm durch Kinderhörspiele und fiktionale Serien, die teils über mehrere Episoden hinweg komplexe Handlungsstränge entwickeln.

Das Format dient zudem als digitales Gedächtnis für die jahrzehntelange Hörspieltradition des Schweizer Radios. Klassiker der Radiogeschichte werden regelmäßig digitalisiert und einem modernen Publikum zugänglich gemacht. Die Distribution erfolgt sowohl über die eigene Web-Plattform als auch über gängige Podcast-Dienste, wobei das Angebot kontinuierlich durch neue Inhalte erweitert wird. Damit richtet sich SRF Hörspiel an ein Publikum, das Wert auf tiefgründiges Storytelling und eine hochwertige auditive Inszenierung legt.

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Zusammenfassung der Episode

Gracholski konfrontiert Lisa und ihren Ehemann Bukroff mit ihrer Affäre und bietet eine Bestechungssumme an, um die Trennung des Paares für eine gemeinsame Flucht zu ermöglichen. Während Gracholski und Lisa in einer Villa an der Krim versuchen, ihr Glück zu finden, wird sie von Schuldgefühlen gegenüber dem zerstörten Leben von Ivan Petrovich heimgesucht, der durch einen Deal mit Bukroff zu neuem Wohlstand gelangt ist. Die Beziehungen zwischen den Beteiligten enden in einem tragischen emotionalen Verfall. Nach Eifersucht und der Entdeckung heimlicher Treffen führt Gracholskis Versuch, Bugrov durch ein Landgut zur Abreise zu bewegen, letztlich zum völligen Zusammenbruch aller Charaktere und hinterlässt eine Existenz voller Leid und Tyrannei.

Kapitel

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Highlights

Die Liebe erträgt nichts Vages, Formloses. Vage Verhältnisse, weißt du?

00:01:08 · Gracholski drängt Lisa dazu, eine klare Entscheidung bezüglich ihrer Beziehung zu treffen.

Ich bin reich. Ich bin der Sohn eines einflussreichen Mannes. Wollen Sie? Na? Wie viel wollen Sie?

00:15:39 · Gracholski versucht, das moralische Dilemma durch ein finanzielles Angebot zu lösen.

Wir haben unser Glück gebaut auf den Ruinen seines Glücks.

00:29:29 · Gracholski drückt seine moralische Qual darüber aus, dass ihr Wohlstand auf dem Ruin von Ivan Petrovich basiert.

Er spielt mit den Gracholskis, den Lisas, den Ivans und Mischutkas wie mit Damesteinen.

00:49:43 · Der Erzähler reflektiert über die Unberechenbarkeit des Schicksals, das die Charaktere manipuliert.

Am Glück stirbt keiner, am Unglück stirbt auch keiner.

01:07:22 · Eine philosophische Reflexion über das dauerhafte Leiden von Gracholski nach dem Verlust seiner Liebe.

Folgen

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«Lebende Ware» von Anton Tschechow

Gracholski konfrontiert Lisa und ihren Ehemann Bukroff mit ihrer Affäre und bietet eine Bestechungssumme an, um die Trennung des Paares für eine gemeinsame Flucht zu ermöglichen. Während Gracholski und Lisa in einer Villa an der Krim versuchen, ihr Glück zu finden, wird sie von Schuldgefühlen gegenüber dem zerstörten Leben von Ivan Petrovich heimgesucht, der durch einen Deal mit Bukroff zu neuem Wohlstand gelangt ist. Die Beziehungen zwischen den Beteiligten enden in einem tragischen emotionalen Verfall. Nach Eifersucht und der Entdeckung heimlicher Treffen führt Gracholskis Versuch, Bugrov durch ein Landgut zur Abreise zu bewegen, letztlich zum völligen Zusammenbruch aller Charaktere und hinterlässt eine Existenz voller Leid und Tyrannei.

29 Okt. 2026
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«Dunkle Geheimnisse kaufen Kunst» von Robert Woelfl

In dieser Episode wird ein heftiger Konflikt über den Kauf eines vermeintlichen Gerhard Richter-Gemäldes thematisiert, das sich als Fälschung herausgestellt hat. Die Diskussion bewegt sich zwischen der Rechtfertigung durch persönliche Leidenschaft und der Sorge um den wirtschaftlichen Ruin durch mangelnde Rationalität. Das Gespräch vertieft sich von der Rolle von Kunstberatern und dem Sammeln in Zollfreihafen hin zu einer existenziellen Auseinandersetzung über die transformative Kraft der Kunst. Dabei werden Zweifel an der Echtheit der Sammlung sowie die Bedeutung von Bildern als emotionale Anker gegenüber der rein finanziellen Betrachtung von Kunstwerken beleuchtet.

24 Okt. 2026
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«We d'Sunne abegeit isch für Teil Lüt o no Büroschluss»

Diese Episode erzählt die dramatische Liebesgeschichte zwischen der Verkäuferin Gabi und dem wohlhabenden, aber einsamen Markus Tessner. Nach einer leidenschaftlichen Annäherung und gemeinsamen Momenten in einem Fischerdorf wird die Beziehung durch Geheimnisse und ein plötzliches Verschwinden von Markus erschüttert. Die Erzählung erreicht ihren dramatischen Höhepunkt mit der Nachricht über Markus' Tod. Gabi erfährt schließlich, dass sie als Alleinerbin eines großen Vermögens zurückbleibt, und schließt die Geschichte mit einer tiefen Reflexion über das Erbe und den Abschied.

23 Okt. 2026
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«Die Fragwürdigen» von Judith Keller

Dieser Podcast präsentiert eine Serie von surrealen, fragmentierten Erzählungen und Charakterporträts über verschiedene Menschen in einer Stadt. Die Geschichten bewegen sich zwischen alltäglichen Beobachtungen und traumartigen Szenarien, wobei Themen wie Verlust, Identität, Arbeitslosigkeit und die Angst vor der Zukunft im Vordergrund stehen. Die poetischen Passagen beschreiben zudem mysteriöse Begegnungen sowie Motive von Klarheit und Möglichkeiten. Das Ende deutet auf eine bevorstehende, gewaltige Veränderung durch Naturereignisse hin.

16 Okt. 2026
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Premiere: «Meine Mütter» von Andreas Liebmann

Der Sprecher reflektiert über die Biografien seiner drei Mütter – Rabea, Paula und Ronja – sowie über die prägenden männlichen Figuren in seinem Leben. Dabei werden Muster von Unterdrückung, gesellschaftlichem Statusdrang und der Verdrängung von Kunst durch patriarchale Strukturen thematisiert. Die Episode setzt sich mit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit familiären Erbschaften und dem Widerstand von Frauen auseinander. In einem lyrischen Monolog über Verlust und Identität wird zudem die Unfähigkeit reflektiert, im gegenwärtigen Moment zu sein, sowie die psychische Gefangenschaft in der eigenen Existenz.

09 Okt. 2026