Espresso

SRF Espresso Podcast

Espresso ist das werktägliche Konsumentenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), das auf Radio SRF 1 sowie als Podcast verbreitet wird. Die Sendung befasst sich mit einem breiten Spektrum an Themen aus den Bereichen Konsumschutz, Alltagsökonomie und Recht. Mit einer durchschnittlichen Episodendauer von zehn bis fünfzehn Minuten liefert das Format kompakte Analysen und Berichte zu Sachverhalten, die unmittelbare Auswirkungen auf die Lebensgestaltung von Privatpersonen in der Schweiz haben.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der redaktionellen Arbeit liegt auf der juristischen Einordnung von Alltagskonflikten. In regelmäßigen Rubriken werden komplexe Fragen zum Miet-, Arbeits- oder Konsumrecht durch Fachpersonen erläutert. Ein weiteres Kerninstrument ist die journalistische Intervention: Die Redaktion greift konkrete Fälle von Hörerinnen und Hörern auf, recherchiert Hintergründe bei Unstimmigkeiten mit Dienstleistern oder Behörden und fordert Stellungnahmen von den beteiligten Akteuren ein. Dies dient der Aufdeckung von Mängeln in der Servicequalität oder von systematischen Benachteiligungen im Markt.

Die Berichterstattung umfasst zudem systematische Preisvergleiche, Untersuchungen von Werbeversprechen und Informationen über Produktwarnungen. Das Format verzichtet auf wertende Werbesprache und konzentriert sich stattdessen auf eine faktenbasierte Darstellung von Vor- und Nachteilen bestimmter Produkte oder Dienstleistungen. Ein ergänzender Bestandteil sind die sogenannten „Aha!“-Beiträge, die alltägliche Phänomene oder technische Neuerungen verständlich erklären.

Als öffentlich-rechtliches Angebot unterliegt die Sendung den journalistischen Standards der Unabhängigkeit und Sachgerechtigkeit. Sie distanziert sich von kommerziellen Interessen und bietet eine Plattform für die kritische Auseinandersetzung mit Marktentwicklungen. Durch die tägliche Veröffentlichung bietet Espresso eine kontinuierliche Begleitung des Schweizer Marktgeschehens und fungiert als Anlaufstelle für Konsumentenanliegen, wobei der Fokus auf praktischem Nutzwert und Transparenz liegt. Die Sendung wird durch Zusammenfassungen und vertiefende Online-Inhalte ergänzt, um eine umfassende Informationsgrundlage zu gewährleisten.

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Zusammenfassung der Episode

In dieser Folge des Konsumentenmagazins Espresso werden zwei Fälle von unbefriedigenden Verbrauchersituationen thematisiert. Zuerst geht es um die extrem hohen Preise für Original-Ersatzteile bei Autogaragen, wobei ein Skoda-Fahrer eine enorme Preisdifferenz zwischen der AMAG-Garage und dem Online-Handel aufdeckt. Anschliessend wird ein Fall über eine Ticketversicherung für ein Krimi-Dinner behandelt. Eine Chefin eines Treuhandbüros musste aufgrund einer Krankheit absagen, doch die Versicherung weigerte sich zunächst, die Tickets für ihre nicht verwandten Teammitglieder zu erstatten, was erst nach Intervention des Magazins durch einen Gutschein gelöst werden konnte.

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Highlights

Das Lämpchen, das er eben bei der Amag 340 Franken zahlt hat dafür, das Lämpchen gibt es zum Beispiel beim Online-Händler Digitec für knapp 40 Franken.

00:01:34 · Der Bericht über die massive Preisdifferenz für ein einfaches Scheinwerfer-Leuchtmittel.

Das Prinzip kennen wir auch vom Drucker zum Beispiel. Der Drucker ist ja unglaublich billig, aber die Tinte ist dann unverschämt teuer und hier ist es dann recht ähnlich.

00:03:40 · Professor Martin Elling erklärt den sogenannten Lock-in-Effekt bei Ersatzteilen.

Tatsächlich, nur Leute in der Gruppe, die verwandt oder verschwägeret sind, kommen der Rückerstattung über, alle anderen nicht.

00:07:16 · Die Entdeckung einer problematischen Klausel in den AGB der Reiseversicherung.

Die Billettversicherung macht ihr jetzt einen Gutschein. Ein Krimi-Dinner auf dem Schiff und zwar für das ganze Team.

00:10:08 · Das positive Ende des Falls, nachdem die Versicherung nach der Intervention einsichtig reagierte.

Folgen

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Versicherungsfrust nach ausgefallenem Krimi-Dinner

In dieser Folge des Konsumentenmagazins Espresso werden zwei Fälle von unbefriedigenden Verbrauchersituationen thematisiert. Zuerst geht es um die extrem hohen Preise für Original-Ersatzteile bei Autogaragen, wobei ein Skoda-Fahrer eine enorme Preisdifferenz zwischen der AMAG-Garage und dem Online-Handel aufdeckt. Anschliessend wird ein Fall über eine Ticketversicherung für ein Krimi-Dinner behandelt. Eine Chefin eines Treuhandbüros musste aufgrund einer Krankheit absagen, doch die Versicherung weigerte sich zunächst, die Tickets für ihre nicht verwandten Teammitglieder zu erstatten, was erst nach Intervention des Magazins durch einen Gutschein gelöst werden konnte.

03 Nov. 2026
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Whatsapp-Betrug: Kriminelle kapern Konten von Freunden

In dieser Episode von SRF Espresso werden zwei sehr unterschiedliche Themen behandelt. Zuerst warnt die Sendung vor einer aktuellen WhatsApp-Betrugsmasche, bei der Kriminelle Konten kapern, um über vermeintliche Abstimmungen zu Tanzwettbewerben an Verifizierungscodes oder QR-Codes zu gelangen und so die Kontrolle über Nutzerkonten zu übernehmen. Es werden konkrete Sicherheitsmassnahmen und Verhaltensregeln für Betroffene erläutert. Anschliessend widmet sich die Sendung der sprachlichen und juristischen Frage nach dem Unterschied zwischen „verboten“ und „streng verboten“. Während es im Gesetz keine Abstufungen von Verboten gibt, analysieren Sprachwissenschaftler und Rechtsexperten die psychologische Wirkung solcher Formulierungen sowie die reale Bedeutung von Strafmassstässen wie Bussgeldern und Verbrechen.

02 Nov. 2026
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O2-Arena: Albtraum für Schweizer Rollstuhlfahrerin

Der Bericht im SRF-Konsumentenmagazin 'Espresso' thematisiert einen Vorfall in der Londoner O2 Arena, bei dem die Rollstuhlfahrerin Lara Zinetti ein traumatisches Erlebnis während eines Ariana Grande Konzerts hatte. Trotz vorab gebuchter barrierefreier Tickets war ihr Sitzplatz so ungünstig platziert, dass sie nicht mit ihrem Rollstuhl dorthin gelangen konnte und dieser sogar zur Aufbewahrung weggestellt werden musste. Die O2 Arena räumte zwar ein, dass die Situation 'unwürdig' verlief, schob die Verantwortung jedoch teilweise auf die Art der Online-Buchung. Nach dem Druck durch die SRF-Redaktion bot die Arena eine Rückerstattung des Ticketpreises sowie Gutscheine an, doch die Betroffene strebt nun rechtliche Schritte an, um eine Entschädigung für Reise- und Hotelkosten zu erwirken.

30 Okt. 2026
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Handy-Preiserhöhung, dubiose SMS, schwierige Kündigung – was tun?

In dieser Episode des SRF-Formats Espresso spricht der Journalist Stefan Wüthrich mit Oliver Seidler, dem Ombudsmann der Schweizer Telekom-Branche. Das Gespräch beleuchtet die zunehmenden Beschwerden von Kunden bei Anbietern wie Swisscom, Sunrise und Salt. Im Fokus stehen Themen wie unangebrachte Preiserhöhungen trotz lebenslanger Preisversprechen, unbestellte Leistungen auf Rechnungen durch Premium-SMS sowie die Schwierigkeiten bei Kündigungsprozessen via Chat oder Telefon. Zudem thematisiert der Beitrag die Rolle der Ombudsstelle ombuds.com bei der Schlichtung von Konflikten und gibt praktische Tipps zum Umgang mit unberechtigten Forderungen. Der Bericht warnt zudem vor aggressiven Verkaufspraktiken in den Verkaufsstellen der Anbieter, bei denen Kunden teilweise Verträge untergejubelt werden.

29 Okt. 2026
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Nächster Halt: «Verschlafikon» – was, wenn der Zug nicht hält?

Diese Episode von SRF Espresso behandelt zwei unterschiedliche Vorfälle aus dem Alltag. Zuerst wird ein Skandal um den Schweizer Bettenhersteller MyStyle thematisiert, dem Kunden den Verkauf von minderwertigen Produkten unter dem Versprechen von Schweizer Qualität und Premium-Holz vorwerfen. Die Reportage beleuchtet die Diskrepanzen zwischen Werbeversprechen und der tatsächlichen Beschaffenheit der Boxspringbetten sowie die Reaktion des Unternehmens auf die Vorwürfe. Im zweiten Teil geht es um eine kuriose Situation im Regionalverkehr, bei der ein Zug den Bahnhof Dietlikon einfach durchfuhr. Der Bericht untersucht die Ursachen für dieses Versäumnis aus Sicht der SBB und beleuchtet die Folgen für die betroffenen Fahrgäste sowie die Möglichkeiten der Kostenübernahme.

28 Okt. 2026