Keine Episodenbeschreibung verfügbar.
Folgen
Neuropolitik: Hirn statt Moral, Liya Yu?
GehörtBest of Zimmer 42: Mehr Feriengefühl im Alltag
GehörtIn diesem Gespräch mit dem Psychiater Marco Gebers geht es um die Gestaltung von Erholung und den Umgang mit Stress im Alltag. Die Diskussion beleuchtet, wie man durch bewusste Abgrenzung, das Loslassen von Kontrolle und die Reduzierung der eigenen Wichtigkeit das 'Post-Vacation-Syndrome' vermeiden kann. Zudem wird der Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Stress, der modernen Arbeitswelt und dem Bedürfnis nach Entspannung reflektiert. Die Sprecher thematisieren, wie ständige Erreichbarkeit zu permanenter Überaufmerksamkeit führt und wie die bewusste Übung von Haltungen sowie das Erkennen innerer Hürden helfen können, Integrität und Selbstbestimmung im Alltag zurückzugewinnen.
Best of Zimmer 42: Liebe ohne Besitzanspruch
GehörtIn diesem Gespräch mit der Philosophin Toni Loh geht es um die Erweiterung von Liebesdefinitionen und die Kritik an normativen Strukturen wie Mononormativität und Amatonormativität. Die Expertin erläutert, dass Polyamorie nicht nur romantische Liebe umfasst, sondern einen Raum für vielfältige Beziehungsformen eröffnet, während sie gleichzeitig die Bedeutung von Transparenz und Konsens betont. Die Diskussion beleuchtet zudem die Herausforderungen von Polyamorie, insbesondere im Hinblick auf begrenzte Ressourcen wie Zeit und Raum gegenüber der unbegrenzten Ressource Liebe. Es werden Themen wie Eifersucht, Verlustangst sowie die soziale Konstruktion von Geschlecht und Beziehungsformen reflektiert, bevor ein kritischer Blick auf die Institution Ehe und der Wunsch nach neuen rechtlichen Vertrauensgemeinschaften geworfen wird.
Wie finde ich aus der Erschöpfung, Thomas Fuchs?
GehörtIn diesem Gespräch mit dem Psychiater Thomas Fuchs werden die Ursachen für zunehmende Erschöpfung und psychische Belastungen in der modernen Gesellschaft thematisiert. Es wird diskutiert, wie die Überflutung durch Entscheidungsoptionen, die Kultur der Selbstoptimierung und künstlich erzeugte Bedürfnisse durch den Kapitalismus zu einem Verlust des Selbstspürens führen. Die Diskussion beleuchtet zudem die negativen Auswirkungen der gesellschaftlichen Beschleunigung und das Prinzip der 'Dromokratie'. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen individueller Selbstregulation, Achtsamkeit und gesellschaftlicher Verantwortung sowie die Bedeutung von Unverfügbarkeit und Natur als Quelle für kreative Gedanken erörtert.