Input

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Input ist ein wöchentliches Gesellschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), das komplexe soziale Phänomene, aktuelle Trends und individuelle Lebensentwürfe innerhalb der Schweiz untersucht. Der Podcast wird redaktionell für den Sender SRF 3 aufbereitet und widmet sich in jeder Episode einem spezifischen Schwerpunktthema, das durch ausführliche Reportagen, Hintergrundrecherche und Interviews beleuchtet wird.

Inhaltlich konzentriert sich das Format auf Fragestellungen, die den Alltag, die Werte und das Zusammenleben der Menschen in der Schweiz prägen. Das Themenspektrum ist breit gefächert und umfasst Bereiche wie psychische Gesundheit, gesellschaftliche Tabus, moderne Arbeitswelten sowie Beziehungs- und Familienmodelle. Die Redaktion verfolgt dabei einen fundierten journalistischen Ansatz, der persönliche Erfahrungsberichte von direkt betroffenen Personen mit wissenschaftlichen oder soziologischen Einordnungen durch Fachpersonen verknüpft. Ziel der Sendung ist es, Widersprüche des modernen Lebens aufzuzeigen und tiefere Einblicke in komplexe Sachverhalte zu gewähren, die in der tagesaktuellen Berichterstattung oft nur oberflächlich behandelt werden können.

Die einzelnen Episoden zeichnen sich durch eine erzählerische Tiefe und eine sorgfältige klangliche Gestaltung aus. Behandelt werden Themen wie die Dynamik von Einsamkeit, die Herausforderungen moderner Erziehung, nachhaltiger Konsum oder die psychologischen Folgen von Leistungsdruck. Das Format fungiert somit als fortlaufendes dokumentarisches Audio-Archiv der Schweizer Befindlichkeit und Mentalität.

Die Distribution folgt einem festen Rhythmus: Neue Folgen erscheinen jeweils mittwochs um 15:00 Uhr auf den gängigen Podcast-Plattformen sowie über die digitalen Kanäle von SRF. Zusätzlich findet eine lineare Ausstrahlung im Radioprogramm von SRF 3 am Sonntagabend ab 20:00 Uhr statt. Die redaktionelle Verantwortung und die Moderation liegen bei einem Team von Journalisten, das durch wechselnde Zuständigkeiten eine Vielfalt an erzählerischen Ansätzen sicherstellt. Die Produktion verzichtet auf werbliche Sprache und konzentriert sich auf die Vermittlung von Wissen sowie die Dokumentation gesellschaftlicher Realitäten.

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Zusammenfassung der Episode

Dieser Podcast thematisiert die tiefe Ambivalenz bei der Entscheidung für oder gegen Kinder, illustriert durch persönliche Schicksale wie den Schwangerschaftsverlust von Irina und Michael sowie philosophische Einblicke von Barbara Pleisch. Es wird erörtert, dass die Kinderfrage aufgrund ihrer Unumkehrbarkeit nicht rein rational lösbar ist, sondern zwischen Sehnsucht und Angst schwankt. Darüber hinaus beleuchtet die Episode gesellschaftliche Trends wie den Geburtenrückgang in der Schweiz und die Rolle von Zukunftsängsten, etwa durch die Klimakrise. Die Diskussion verbindet persönliche Erfahrungen mit der Frage nach Familienpolitik und betrachtet Elternschaft letztlich als einen Akt der Hoffnung.

Kapitel

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Highlights

Sich überlegen, ob man Kinder haben will oder nicht, ist im Grunde eine unmögliche Frage, sagt die Philosophin Barbara Blaesch.

00:01:22 · Die Philosophin beschreibt die grundsätzliche Unmöglichkeit einer rein rationalen Lösung für diese Entscheidung.

In der 11. Schwangerschaftswoche beim Untersuch bei der Gynäkologin stellt sich heraus, die Herztöne vom Baby sind weg.

00:18:25 · Dieser Moment markiert den tragischen Wendepunkt in der persönlichen Erzählung des Paares.

Heute ist die Geburtenrate auf dem tiefsten Stand, der in der Schweiz je verzeichnet wurde, bei knapp 1,3 Kindern pro Frau.

00:20:40 · Diese statistische Information verdeutlicht das Ausmaß des Geburtenrückgangs in der Schweiz.

Ein Kind überzukommen heisst eigentlich, ich glaube daran, dass aus dieser Welt noch etwas werden kann.

00:27:37 · Die Philosophin Barbara Bleisch definiert Elternschaft als einen Akt des Vertrauens in die Zukunft.

Man darf nicht nur Frieden schliessen mit der Ambivalenz. Leben ist ambivalent.

00:30:50 · Die Moderatorin reflektiert über die Notwendigkeit, widersprüchliche Gefühle als Teil des Lebens zu akzeptieren.

Folgen

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Best of Input: Kinder haben oder nicht?

Dieser Podcast thematisiert die tiefe Ambivalenz bei der Entscheidung für oder gegen Kinder, illustriert durch persönliche Schicksale wie den Schwangerschaftsverlust von Irina und Michael sowie philosophische Einblicke von Barbara Pleisch. Es wird erörtert, dass die Kinderfrage aufgrund ihrer Unumkehrbarkeit nicht rein rational lösbar ist, sondern zwischen Sehnsucht und Angst schwankt. Darüber hinaus beleuchtet die Episode gesellschaftliche Trends wie den Geburtenrückgang in der Schweiz und die Rolle von Zukunftsängsten, etwa durch die Klimakrise. Die Diskussion verbindet persönliche Erfahrungen mit der Frage nach Familienpolitik und betrachtet Elternschaft letztlich als einen Akt der Hoffnung.

07 Okt. 2026
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Notlösung Kinderzimmer: Mit 36 wieder bei den Eltern

Diese Episode beleuchtet die Rückkehr von Vanessa in das Elternhaus nach einer Trennung und den damit verbundenen Konflikt zwischen elterlicher Fürsorge und dem Bedürfnis nach Autonomie. Es werden die Herausforderungen des Zusammenlebens im Erwachsenenalter sowie die unterschiedlichen Motivationen untersucht, wie etwa die Nutzung als finanzielles Sicherheitsnetz oder zur Entlastung während der Ausbildung. Zudem werden die Erfahrungen von Marut thematisiert, für den das Wohnen bei den Eltern ein stabiles Sicherheitsnetz nach einer Krise darstellt. Die Folge bietet Expertenrat zur Gestaltung eines funktionierenden Zusammenlebens durch klare Regeln und Kommunikation.

30 Sep. 2026
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Zwei Frauen, ein traditionelles Rollenbild

Diese Reportage beleuchtet das Leben der 25-jährigen Lea und die wachsende „Tradwife“-Bewegung, bei der Frauen ein traditionelles Rollenmodell mit dem Partner als Alleinverdiener anstreben. Die Episode untersucht die Verbindung zum Social-Media-Trend, die psychologischen Hintergründe wie den Wunsch nach Nostalgie sowie die politische Einordnung des Trends. Zudem werden die Unterschiede zwischen romantisiertem Content und der realen Alltagsarbeit deutlich, indem die Lebensentwürfe von Katja, die das Modell privat lebt, und Lea, die ihre Inhalte teils als „Ragebait“ zur Reichweitengenerierung nutzt, gegenübergestellt werden.

23 Sep. 2026
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Eizellen einfrieren – Die Tücken des späten Kinderwunsches

Dieser Podcast-Beitrag thematisiert das Thema Social Freezing in der Schweiz und beleuchtet die persönlichen Erfahrungen von Janina, die ihre Eizellen zur Vorsorge eingefroren hat. Der Bericht behandelt sowohl die biologischen und gesellschaftlichen Hintergründe als auch die ethischen Fragen sowie die hohen Kosten und den emotionalen Prozess einer künstlichen Befruchtung. Zudem werden die persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen von Social Freezing am Beispiel von Janina beleuchtet, die trotz hoher medizinischer Risiken und finanzieller Eigenleistung erfolgreich Mutter wurde. Es wird die ethische Debatte analysiert, dass die Verantwortung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf derzeit primär auf den Frauen lastet, während auch die Perspektive des Partners sowie die rechtliche Lage der Kostenübernahme durch Krankenkassen thematisiert werden.

16 Sep. 2026
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Nackte Haut, Apéro im Keller: Alltag im extremen Sommer

Dieser Podcast thematisiert die Auswirkungen der extremen Hitzewelle im Sommer 2026 auf den Alltag und die Kultur in der Schweiz. Im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Christine Lötzscher werden die Notwendigkeit klimatischer Anpassung, die Veränderung von Lebensgewohnheiten sowie die Gefahr einer sozialen Spaltung durch ungleiche Anpassungsmöglichkeiten beleuchtet. Zudem wird das Konzept der 'Solastalgie' eingeführt, um den psychologischen Schmerz über den Verlust der vertrauten Heimat durch den Klimawandel zu beschreiben.

09 Sep. 2026