RONZHEIMER.

Paul Ronzheimer Podcast: RONZHEIMER.

RONZHEIMER. ist ein tagesaktueller Politik-Podcast, der von dem deutschen Journalisten und Kriegsreporter Paul Ronzheimer moderiert wird. Produziert von der Axel Springer SE, bietet das Format eine Kombination aus direkter Berichterstattung aus internationalen Krisengebieten und vertieften Analysen des weltpolitischen Geschehens. Der Podcast erscheint in der Regel an jedem Werktag und thematisiert sowohl die deutsche Innenpolitik als auch globale geopolitische Konflikte.

Inhaltlich konzentriert sich die Sendung auf die Dokumentation weltweiter Krisenherde, etwa in der Ukraine, Israel oder dem Nahen Osten. Ein zentrales Element sind die Berichte unmittelbar von der Frontlinie oder aus politischen Hinterzimmern, ergänzt durch Interviews mit Entscheidungsträgern wie Staatspräsidenten, Regierungsmitgliedern und Militärexperten. In der Analyse arbeitet Ronzheimer regelmäßig mit dem Politikexperten Filipp Piatov zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Bundespolitik sowie internationale Trends, beispielsweise die Dynamiken der US-Politik, einzuordnen.

Strukturell verbindet das Format die Vermittlung von Fakten mit den persönlichen Perspektiven und Erlebnissen des Moderators in seiner Rolle als Reporter. Dies umfasst Reflexionen über die logistischen und ethischen Herausforderungen der Berichterstattung unter extremen Bedingungen. Durch diesen Ansatz zielt der Podcast darauf ab, komplexe Hintergründe von Kriegen und politischen Umbrüchen für die Zuhörerschaft greifbar zu machen und über die reine Nachrichtenmeldung hinausgehende Einblicke zu gewähren.

Die journalistische Relevanz des Programms wurde durch verschiedene Auszeichnungen bestätigt. Paul Ronzheimer wurde bereits 2022 zum „Journalisten des Jahres“ gekürt, und im November 2025 erhielt das Format den Medienpreis Bambi in der Kategorie Kultur. Die Jury würdigte dabei insbesondere die Rolle des Podcasts als Instrument der politischen Information und Bildung. RONZHEIMER. ist über die Plattform ronzheimer.tv sowie alle gängigen Streaming-Dienste zugänglich und richtet sich an ein Publikum, das Interesse an fundierter politischer Einordnung und authentischer Krisenberichterstattung hat.

00:00
00:00

Folgen

833-

Worüber die Politik nicht sprechen darf. Mit Ex-BND-Chef Gerhard Schindler

20 Sep. 2026
832-

Deutschland hat verlernt zu Streiten. Mit Christoph Werner (dm-Chef)

In diesem Gespräch erörtert Christoph Werner, Chef von DM, die Herausforderungen bei der Werbeplatzierung auf YouTube sowie den Umgang mit dem Druck durch NGOs wie Kampakt. Er thematisiert dabei die Grenze zwischen unternehmerischer Neutralität und privater Meinungsfreiheit sowie die zunehmende affektive Polarisierung in der Gesellschaft. Darüber hinaus diskutiert er die Zukunftsfähigkeit Deutschlands angesichts eines schwindenden Wirtschaftsmodells. Werner schlägt konkrete politische Reformen wie längere Legislaturperioden und Sunset-Klauseln vor, um Anpassungsprozesse zu beschleunigen und den Fokus wieder auf politische Visionen statt reiner Analyse zu lenken.

19 Sep. 2026
831-

Jetzt kämpft Trump um die gefährlichste Technologie der Welt. Mit Marie-Astrid Langer

In dieser Episode diskutieren die Moderatoren mit der NZZ-Korrespondentin Astrid Langer über die eskalierende Debatte um die Gefahren von Künstlicher Intelligenz, einschließlich der Risiken durch 'Recursive Self-Improvement' und den potenziellen Missbrauch für biologische Waffen. Dabei wird auch der Fall des Forschers Jacob bei Anthropic thematisiert. Des Weiteren werden die zunehmenden Sicherheitswarnungen führender KI-Forscher und CEOs sowie die geopolitischen Spannungen mit China beleuchtet. Die Verbindung zwischen der US-Politik unter Trump, dem wirtschaftlichen Erfolg von Nvidia und den regulatorischen Herausforderungen beim Aufbau von Sicherheitsstandards steht ebenfalls im Fokus.

18 Sep. 2026
830-

Inside Kanzleramt: Wie Merz um seine Macht kämpft. Mit Michael Bröcker

In dieser Episode analysieren die Sprecher die aktuelle politische Lage von Friedrich Merz und die strategischen Entscheidungen der CDU-Ministerpräsidenten. Es wird untersucht, warum Akteure wie Hendrik Wüst den Kanzler vorerst stützen und welche Rolle die Telefondiplomatie bei der Sicherung der Parteizusammenhalt spielt. Zudem werden die internen Machtkämpfe innerhalb der Union thematisiert, insbesondere die Rivalität zwischen Hendrik Wüst und Markus Söder. Die Diskussion beleuchtet zudem die proaktive Initiative der Ministerpräsidenten zur Unterstützung des Kanzlers sowie die Skepsis gegenüber den langfristigen Erfolgsaussichten von Merz.

17 Sep. 2026
829-

Jetzt beginnt der Kanzler-Krimi. Mit Roland Koch

In diesem Interview diskutiert Roland Koch über die Herausforderungen der politischen Kommunikation in Zeiten sozialer Medien und die aktuelle Lage der CDU unter Friedrich Merz. Er analysiert zudem den Aufstieg der AfD sowie die Notwendigkeit für Volksparteien, gesellschaftliche Veränderungen zu moderieren, ohne ihre Grundsätze zu verlieren. Zudem erörtert Koch die politische Situation nach jüngsten Wahlergebnissen und verteidigt Merz' Führungsqualitäten gegen interne Kritik. Er betont die Bedeutung von wirtschaftlichem Wachstum für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und bewertet die Notwendigkeit von Reformen in einer Zeit politischer Instabilität.

16 Sep. 2026