Psychologie to go!

Psychologie to go!

Woran erkenne ich einen Narzissten? Was steckt hinter Schlafstörungen? Wie werde ich selbstsicherer? Und was kann ich in einer Panikattacke tun? Jeden Sonntag nehmen die Psychotherapeutin Franca Cerutti und der Psychiater Christian Weiss ihre Hörerinnen und Hörer mit in die spannende Welt der Psychologie. Sie greifen auf, was Menschen wirklich bewegt – Beziehungen, Stress, Eifersucht, Krisen – und verbinden dabei Perspektiven, die selten zusammenfinden: Frau und Mann, Psychologin und Arzt, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie, Eule und Lerche. Unterhaltsam, erfrischend direkt und ganz ohne Fachchinesisch. Mal pragmatische Impulse für den Alltag, mal fesselnde Lebensgeschichten – und immer mit überraschenden Aha-Momenten. Wenn du dich und die Welt ein Stück besser verstehen willst, ist »Psychologie to go!« für dich. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
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Zusammenfassung der Episode

In dieser Folge von 'Psychologie to go' diskutieren die Psychotherapeutin Franca Ceruti und der Psychiater Christian Weiß wissenschaftlich fundierte Tipps zur Stärkung von Beziehungen. Sie besprechen, wie das Auslagern von Alltagsaufgaben, gemeinsame Filmabende zur Reflexion sowie das gemeinsame Erleben von Herausforderungen die Bindung zwischen Partnern festigen können. Zudem werden die positiven Auswirkungen von gutem Schlaf, Verspieltheit und der Reaktion auf positive Nachrichten auf die Beziehungsqualität thematisiert. Abschließend wird eine Studie aus Chicago vorgestellt, bei der Paare durch eine Schreibübung lernen, Konflikte aus der Vogelperspektive wohlwollend zu reflektieren.

Kapitel

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Highlights

vor allem diejenigen, wo eine berufliche oder eine sonstige Doppelbelastung im Alltag besteht, profitieren davon und zwar deutlich, wenn sie verschiedene Alltagsaufgaben auslagern.

00:03:37 · Die Sprecherin erläutert die Vorteile einer Harvard-Studie zum Thema Zeitersparnis in der Partnerschaft.

Ich kann an einer Filmfigur viel besser was kritisieren, was ich vielleicht auch bei dir sehe, ohne dass du dich davon angegriffen fühlst.

00:11:35 · Der Sprecher erklärt den psychologischen Vorteil der Distanz durch die Beobachtung von Charakteren in Filmen.

Nicht du bist das Problem, sondern das Problem ist das Problem und wir beide sind das Team, das das Problem löst.

00:17:16 · Ein wichtiges Prinzip für die Konfliktbewältigung in einer Beziehung wird als Teamarbeit beschrieben.

Es geht nämlich ganz grundsätzlich darum, dass es in Partnerschaften wichtiger zu sein scheint für die Beziehungsqualität, wie du auf gute Nachrichten reagierst anstatt wie du auf schlechte Nachrichten reagierst.

00:26:25 · Die Bedeutung der aktiven Freude am Erfolg des Partners wird als entscheidender Faktor für eine glückliche Beziehung hervorgehoben.

Gute Nachrichten wirklich zu feiern, sich mitzufreuen und aktiv, konstruktiv darauf einzusteigen, das erweist sich zumindest in dieser Studie als noch nützlicher, als wenn man in schlechten Zeiten füreinander da ist.

00:35:45 · Die Bedeutung der positiven Verstärkung und des Mitfreuens für die Beziehungsstabilität wird hervorgehoben.

Folgen

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7 (ungewöhnliche) Tipps für deine Beziehung

In dieser Folge von 'Psychologie to go' diskutieren die Psychotherapeutin Franca Ceruti und der Psychiater Christian Weiß wissenschaftlich fundierte Tipps zur Stärkung von Beziehungen. Sie besprechen, wie das Auslagern von Alltagsaufgaben, gemeinsame Filmabende zur Reflexion sowie das gemeinsame Erleben von Herausforderungen die Bindung zwischen Partnern festigen können. Zudem werden die positiven Auswirkungen von gutem Schlaf, Verspieltheit und der Reaktion auf positive Nachrichten auf die Beziehungsqualität thematisiert. Abschließend wird eine Studie aus Chicago vorgestellt, bei der Paare durch eine Schreibübung lernen, Konflikte aus der Vogelperspektive wohlwollend zu reflektieren.

23 Aug. 2026
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Warum wir weinen - über echte Tränen, ungewollte Tränen und Krokodilstränen

In dieser Folge von Psychologie to go untersucht Christian Weiß die biologischen und kulturellen Hintergründe des Weinens. Er beleuchtet dabei Mythen aus der Mythologie, die Physiologie von Tränen sowie die wissenschaftliche Widerlegung alter Theorien wie dem Katharsis-Modell. Zudem werden die physiologischen Prozesse hinter dem Weinen erläutert, insbesondere der Wechsel vom Sympathikus zum Parasympathikus als Signal für Entspannung. Die Folge behandelt zudem psychologische Aspekte wie Techniken zur Tränenunterdrückung, die Unterscheidung zwischen echtem und instrumentellem Weinen sowie die evolutionäre Bedeutung von Tränen als soziales Signal.

16 Aug. 2026
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"Warum geht sie nicht einfach?" Kontrolle und Unterdrückung in Beziehungen

In dieser Folge von 'Psychologie to go' thematisiert Franka Cirruti das Konzept der 'Coercive Control' (Zwangskontrolle) und wie manipulative Verhaltensmuster zur Isolation und Abhängigkeit führen können, oft ohne dass körperliche Gewalt im Vordergrund steht. Die Episode beleuchtet die psychologischen Mechanismen wie Gaslighting, intermittierende Verstärkung und die 'Sunken Cost Fallacy', die Betroffene in toxischen Dynamiken halten. Zudem wird erörtert, wie Kontrolle oft als Fürsorge getarnt wird und welche Gefahren bei der Inszenierung durch den Täter bestehen. Die Sprecherin warnt explizit vor der Gefahr von Paartherapie in solchen Fällen und gibt konkrete Ratschläge für die Sicherheit von Betroffenen sowie Angehörigen.

09 Aug. 2026
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7 Tipps für mehr Impulskontrolle

In dieser Episode wird das Thema Impulsivität tiefgreifend beleuchtet – von alltäglichen Momenten bis hin zu klinischen Störungsbildern wie Pyromanie oder Kleptomanie. Die Moderatorinnen erläutern die neurobiologischen Mechanismen der Impulskontrolle im präfrontalen Kortex und grenzen Impulse klar von Reflexen, Zwängen und Affekten ab. Zudem werden verschiedene Faktoren diskutiert, welche die Fähigkeit zur Hemmung beeinflussen, darunter Schlaf, Alkohol und die psychische Verfassung. Abschließend werden praktische Strategien wie Stimuluskontrolle, Wenn-Dann-Pläne und konstruktive Verhaltensanalysen vorgestellt, um die Selbstregulation im Alltag zu stärken.

02 Aug. 2026
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Selbst nicht krank, trotzdem betroffen - Eure Fragen als Angehörige

Diese Episode beleuchtet die enorme psychische Belastung für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Depressionen oder bipolaren Störungen. Es werden praktische Kommunikationsstrategien wie der LEAP-Ansatz vorgestellt, um trotz fehlender Krankheitseinsicht eine Beziehungsebene zu halten und Krisen sicher zu bewältigen. Zudem thematisiert die Folge die Notwendigkeit von Abgrenzung und Selbstfürsorge, um Schuldgefühle und Überforderung zu vermeiden. Ein besonderer Fokus liegt auf den langfristigen Auswirkungen für Familienmitglieder, der Gefahr der Parentifizierung bei Kindern sowie der entlastenden Bedeutung von Selbsthilfegruppen.

26 Jul. 2026