NZZ Weekend

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NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.
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Zusammenfassung der Episode

Svenja Flaßpöhler ist Chefredaktorin des Philosophie Magazins. Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft sie zum Gespräch über ihr neues Buch «Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen». Flaßpöhler erzählt sehr offen, wie sie von einer sexuell freizügigen Phase in der Berliner Clubszene zur Monogamie fand, welche Rolle eine lange Psychoanalyse dabei spielte und wie ihre eigene Verlassenheitserfahrung als Kind ihre Beziehungsmuster prägte. Sie schildert, wie unterschiedlich sie und ihr Mann mit Konflikten umgehen. Sie aus einem streitfreudigen 68er-Elternhaus, er aus einer Familie, in der Aggressionen tabu waren. Und warum gerade dieser Unterschied für sie zur Übung in Beziehungskunst wurde. Im Zentrum steht auch die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit in der Partnerschaft: Flaßpöhler kritisiert einen übertriebenen Gleichheitsgedanken in modernen Beziehungen und erklärt, warum echte Gerechtigkeit auch Raum für Ungleichheit braucht. Persönlich wird es, wenn sie über den Familiennamen ihrer…

Folgen

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Dr. Svenja Flaßpöhler: «Erst die Option zum Seitensprung befähigt mich, meinen Mann als einzigen Sexpartner zu wählen»

Svenja Flaßpöhler ist Chefredaktorin des Philosophie Magazins. Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft sie zum Gespräch über ihr neues Buch «Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen». Flaßpöhler erzählt sehr offen, wie sie von einer sexuell freizügigen Phase in der Berliner Clubszene zur Monogamie fand, welche Rolle eine lange Psychoanalyse dabei spielte und wie ihre eigene Verlassenheitserfahrung als Kind ihre Beziehungsmuster prägte. Sie schildert, wie unterschiedlich sie und ihr Mann mit Konflikten umgehen. Sie aus einem streitfreudigen 68er-Elternhaus, er aus einer Familie, in der Aggressionen tabu waren. Und warum gerade dieser Unterschied für sie zur Übung in Beziehungskunst wurde. Im Zentrum steht auch die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit in der Partnerschaft: Flaßpöhler kritisiert einen übertriebenen Gleichheitsgedanken in modernen Beziehungen und erklärt, warum echte Gerechtigkeit auch Raum für Ungleichheit braucht. Persönlich wird es, wenn sie über den Familiennamen ihrer…

16 Okt. 2026
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Kraftsteine, Konkurrenten und sparsame Konsumenten: Coop-Chef Philipp Wyss über den härtesten Preiskampf aller Zeiten

Im Schweizer Detailhandel tobt der härteste Preiskampf aller Zeiten: Aldi und Lidl, Migros und Coop ringen mit Brot- und Fleischaktionen um jede Kundin und jeden Kunden. Während Aldi Filialen schliesst und die Migros mitten im Umbau steckt, scheint Coop seit Jahren fast alles richtig zu machen. Doch auch bei der Basler Genossenschaft ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Philipp Wyss, seit 2021 CEO der Coop Gruppe. Wyss wuchs in einer Sportlerfamilie auf, fand die Schnupperlehre auf der Bank langweilig, macht um fünf Uhr morgens Yoga, kocht im Kochclub und importiert auch mal Trauben aus Indien, wenn es sein muss. Wyss erzählt, warum er sich trotz Kraftsteinen nicht als Esoteriker sieht, was er in der Turnhalle über Disziplin und Verlieren gelernt hat und weshalb sein Versuch scheiterte, 1992 einen Supermarkt in Moskau zu eröffnen. Es geht um zehn Jahre Wartezeit auf den CEO-Posten, den fragwürdigen Wechsel des Vorgängers ins Verwaltungsratspräsidium, und die…

09 Okt. 2026
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Dirty Harry in Zürich: Harald Schmidt über Polenwitze, AfD-Angst und die Kunst, einfach weiterzumachen

Er hat die Late-Night nach Deutschland gebracht, eine Sendung mit dem Rücken zum Publikum gemacht – aus Respekt vor Miles Davis – und eine andere auf Französisch, obwohl er kein Französisch kann. Mit neunundsechzig tritt Harald Schmidt auf, als gäbe es kein Morgen, und versteht das als Beruf, Hobby und Lebensinhalt in einem. Zu Gast bei Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen erzählt Dirty Harry, wie ihn seine Eltern – sudetendeutsche Vertriebene – mit Ironie und Parodie geprägt haben, warum er Polen-Witze aufgehört hat zu machen (Stichwort: fünfzehn Prozent Wirtschaftswachstum) und wieso ihm heute völlig egal ist, ob ihn die Teenager in der Fussgängerzone noch kennen. Schmidt erklärt, weshalb er sich nie für eine Partei einspannen lassen würde, warum er Deutschland weit weniger in der Krise sieht als die meisten – und was er nachts auf dem Traumschiff durch die Kabinenwand alles mitbekommt. Dazu: Stalkerinnen, Strandkörbe im Kanzleramt, Kreuzfahrten für Reiche und eine Helikopter-App für Zürich. Und:…

02 Okt. 2026
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KI, Klumpenrisiko und private Konkurrenz: Schweizer Post-CEO Pascal Grieder über den härtesten Job in seiner Karriere

Die Schweizer Post hat trotz schwindendem Briefgeschäft sehr wohl eine «rosige Zukunft» – davon ist zumindest ihr neuer Chef überzeugt. Pascal Grieder, seit Ende 2025 an der Spitze des Konzerns, ist zu Gast bei «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli und erklärt, wann frühestens die tägliche Zustellung fallen könnte. Er verrät, warum die Häkeltierchen aus den Postfilialen verschwinden, wieso PostFinance trotz «Klumpenrisiko»-Vorwurf keins sei, und wie er auf die britische Konkurrentin Revolut reagiert. Zum Thema künstliche Intelligenz zeichnet Grieder ein optimistisches Bild: Roboter in Verteilzentren, autonome Postautos in der Ostschweiz – und die Überzeugung, dass neue Jobs die wegfallenden ersetzen werden. Persönlich wird es, wenn Grieder über seinen Kulturschock nach der Rückkehr aus Singapur spricht, das Klischee vom «beinharten Mackie» bei McKinsey widerlegt – und verrät, dass sein größter Traum eine Reise zu den Galápagos-Inseln ist. Gast: Pascal Grieder, CEO der Schweizerischen Post Host: Beat…

25 Sep. 2026
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Oligarchen, Ostdeutschland und Adenauer: Roger de Weck über den Aufstieg der Rechtspopulisten und Europas letzte Chance

Er stammt aus einer Freiburger Familie, hat jahrelang als Chefredaktor mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt diskutiert, war Generaldirektor beim SRF – und bezeichnet sich selbst als «linken liberalen Konservativen» im Sinne von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck. Roger de Weck, Autor, Sohn eines Bankiers, Journalist und einer der profiliertesten Intellektuellen der Schweiz, ist zu Gast bei Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli. De Weck erklärt, warum er die CDU nicht für das Grundproblem des AfD-Aufstiegs hält – und warum eine härtere Migrationspolitik die Rechtspopulisten nicht schwächt, sondern stärkt. Er seziert, weshalb der Wirtschaftsliberalismus «dringend über die Bücher müsste»: von Wohneigentum, das für junge Menschen unerschwinglich wird, über KI-Konzerne als «Plagiatsmaschinen», bis zur UBS-Rettungsgarantie auf Kosten der Bevölkerung. Zum Thema Europa zeichnet der Gast ein düsteres Bild: drei autoritäre Grossmächte, ein Chaosbogen rund um den Kontinent – und eine Schweiz, die…

18 Sep. 2026