Forschung aktuell

Forschung aktuell

Forschung aktuell ist ein werktägliches Wissenschaftsmagazin des deutschen öffentlich-rechtlichen Hörfunksenders Deutschlandfunk. Die Sendung konzentriert sich auf die Vermittlung aktueller Erkenntnisse aus den Bereichen Naturwissenschaft, Medizin, Technik und Umwelt. Das Format erscheint von Montag bis Freitag und bietet eine strukturierte Berichterstattung über neueste Forschungsergebnisse, wissenschaftspolitische Debatten und technologische Innovationen.

Ein charakteristisches Merkmal der Sendung ist die Rubrik „Meldungen aus der Wissenschaft“, in der tagesaktuelle Kurznachrichten kompakt zusammengefasst werden. Ergänzt wird dies durch ausführliche Reportagen und Interviews mit Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen wie Astronomie, Biologie, Chemie und Physik. Die Redaktion legt dabei Wert auf eine sachliche Darstellung, die wissenschaftliche Details in einen größeren gesellschaftlichen Kontext einbettet. Ziel ist es, komplexe Sachverhalte für ein interessiertes Publikum verständlich aufzubereiten, ohne die fachliche Präzision zu vernachlässigen.

Zusätzlich zur täglichen Berichterstattung umfasst die Marke „Forschung aktuell“ spezialisierte Unterformate. Samstags widmet sich die Sendung unter dem Titel „Computer und Kommunikation“ den Themen Informationstechnik und Digitalisierung, während an Sonn- und Feiertagen „Wissenschaft im Brennpunkt“ längere, monothematische Features und Hintergrundberichte liefert. Diese Formate erlauben eine tiefere Analyse ethischer, ökologischer und sozialer Auswirkungen moderner Forschung.

Die Beiträge werden von der Fachredaktion des Deutschlandfunks produziert. Das Programm gilt als eine der profiliertesten Quellen für Wissenschaftsjournalismus im deutschsprachigen Raum und wird über nationale Grenzen hinaus, etwa in der Schweiz und Österreich, für seine inhaltliche Tiefe geschätzt. Die einzelnen Episoden haben üblicherweise eine Laufzeit von etwa 25 bis 30 Minuten. Durch die klare Trennung zwischen Faktenberichterstattung und Einordnung bietet das Format eine verlässliche Informationsgrundlage zu globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, medizinischen Durchbrüchen oder der digitalen Transformation. Der Podcast richtet sich an Hörer, die eine fundierte und werbefreie Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen suchen.

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Zusammenfassung der Episode

In dieser Ausgabe der Wissenschaftsmeldungen mit Lukas Kohlenbach werden verschiedene aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt. Themen sind neue Erkenntnisse zur Bevölkerungszahl der Aboriginals in Australien vor der Kolonialisierung sowie die Wirksamkeit von HIV-Spritzen im Vergleich zu Tabletten bei Jugendlichen in Afrika südlich der Sahara. Zudem wird über sinkende Kinderimpfquoten in der EU, ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch eine seltene genetische Mutation und ein bemerkenswertes Trauerverhalten bei Buckelwalen berichtet.

Kapitel

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Highlights

Bevor die Europäer den Kontinent kolonialisierten, könnten dort mehr als zwei Millionen Menschen gelebt haben.

00:00:09 · Eine neue Studie korrigiert die bisherige Schätzung der ursprünglichen Bevölkerung Australiens nach oben.

Die Spritzen bei den Jugendlichen besser wirkten als die Tabletten, vermutlich, weil es den Jugendlichen schwerer fällt als Erwachsenen, täglich an die Tabletteneinnahme zu denken.

00:01:31 · Forscher erklären die höhere Wirksamkeit der Langzeit-Injektionen durch die bessere Therapietreue.

Träger der Mutation haben ein um das 25-faches gesteigertes Risiko, Lungenkrebs zu bekommen.

00:02:32 · Eine seltene Erbgutvariante wird mit einem massiv erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht.

Eine Buckelwal-Kuh ist stundenlang neben ihrem toten Jungtier geschwommen.

00:03:19 · Wissenschaftler dokumentieren erstmals ein potenziell trauerähnliches Verhalten bei Walen.

Folgen

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Wissenschaftsmeldungen 18.09.2026

In dieser Ausgabe der Wissenschaftsmeldungen mit Lukas Kohlenbach werden verschiedene aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt. Themen sind neue Erkenntnisse zur Bevölkerungszahl der Aboriginals in Australien vor der Kolonialisierung sowie die Wirksamkeit von HIV-Spritzen im Vergleich zu Tabletten bei Jugendlichen in Afrika südlich der Sahara. Zudem wird über sinkende Kinderimpfquoten in der EU, ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch eine seltene genetische Mutation und ein bemerkenswertes Trauerverhalten bei Buckelwalen berichtet.

18 Sep. 2026
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Atomtests in Nordkorea: Seismische Folgen noch jahrelang messbar

Dieser Bericht untersucht die langfristigen seismischen Auswirkungen unterirdischer Atomexplosionen im nordkoreanischen Berg Mantap. Eine neue Studie im Fachmagazin Science zeigt auf, dass die wiederholten Tests nicht nur unmittelbare Schäden verursachten, sondern auch alte geologische Störungszonen reaktiviert haben, was zu einer Zunahme von Erdbeben über Jahre hinweg führte. Die Forscher fanden heraus, dass das bereits durch starke Höhenunterschiede unter Spannung stehende Gestein durch die Explosionen destabilisiert wurde. Dies erschwert die Überwachung des Testgeländes, da die zunehmende seismische Aktivität natürliche Beben von potenziellen kleinen Atomexplosionen schwerer unterscheidbar macht.

18 Sep. 2026
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Aussterben der Neandertaler: Welchen Einfluss hatten Klima und Homo sapiens?

In diesem Beitrag des Deutschlandfunks geht es um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Aussterben der Neandertaler. Eine Studie des EU-Forschungsprojekts SubSilence zeigt, dass nicht ein einzelner Grund, sondern das Zusammenspiel von extremen Klimaschwankungen während der letzten Eiszeit und der Konkurrenz durch den Homo sapiens für das Verschwinden der Neandertaler verantwortlich war. Die Forschungsergebnisse basieren auf umfangreichen Computersimulationen, die Klimadaten und archäologische Funde kombinieren. Während die klimatischen Veränderungen die Nahrungsgrundlage und Gruppengrößen der Neandertaler schwächten, beschleunigte die Ankunft des Homo sapiens den Prozess durch Konkurrenz um Ressourcen, was letztlich dazu führte, dass vor etwa 30.000 Jahren nur noch unsere eigene Menschenart übrig blieb.

18 Sep. 2026
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Flughafen-Malaria: Das Risiko steigt mit dem Klimawandel

Der Bericht befasst sich mit den ungewöhnlichen Malaria-Fällen in Frankfurt am Main, wobei insbesondere Infektionen im Stadtteil Schwanheim und am Frankfurter Flughafen thematisiert werden. Im Gespräch mit dem Tropenmediziner Benno Kreuels wird die Theorie der sogenannten Flughafenmalaria untersucht, bei der infizierte Anopheles-Mücken durch Flugzeuge eingeschleppt werden könnten. Die Diskussion beleuchtet die Überlebensfähigkeit der Mücken unter sommerlichen Bedingungen in Deutschland, das Risiko einer lokalen Ausbreitung durch heimische Mückenarten sowie den Einfluss des Klimawandels auf die Zunahme solcher Fälle. Zudem werden die medizinischen Herausforderungen bei der Diagnose und die Bedeutung einer frühzeitigen Behandlung zur Senkung der Sterblichkeitsrate erläutert.

18 Sep. 2026
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Wissenschaftsmeldungen 17.09.2026

Diese Ausgabe von Forschung aktuell präsentiert verschiedene wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Klimatologie, Astronomie und Geologie. Die Berichterstattung umfasst die Auswirkungen des Klimawandels auf Bergstürze im Himalaya, die Identifizierung potenzieller Entwicklungsstadien schwarzer Löcher durch das James-Webb-Weltermteleskop sowie den globalen Rückgang der Wasserspeicher der Erde. Zudem werden aktuelle Entdeckungen in der Weltraumforschung thematisiert, darunter ein neuer, massiver Einschlagskrater auf dem Mond. Ein positiver Ausblick am Ende der Sendung befasst sich mit der Erholung der Ozonschicht über der Antarktis und der Arktis infolge internationaler Schutzmaßnahmen.

17 Sep. 2026